Musikverein Geiselbach 1952 e.V.

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Ein Musikverein wird geboren

Alles begann im Jahre 1952 als der damalige Seelsorger Geiselbachs Pfarrer Josef Zeis, den Wunsch zur Gründung einer kirchlichen Musikkapelle äußerte. 

Daraufhin schlossen sich Pfarrer Josef Zeis, Franz Böhl, Josef Gütlein, Heinrich Fleckenstein, Gustav Fath, Killian Köbert und Otto Kaiser zusammen, um dieses Vorhaben zu verwirklichen.  Nach vielen organisatorischen Maßnahmen wurde im September 1952 eine provisorische Vorstandschaft gebildet und die Musikausbildung aufgenommen. Die neu entstandene Kapelle, deren Leitung Otto Kaiser übernommen hatte, konnte bereits in der Christmette desselben Jahres Ihren ersten Auftritt mit dem Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht“ verzeichnen.

Anfang  1953 fand die offizielle Gründungsversammlung statt, in der die Vorstandschaft offiziell gewählt wurde. Die Mitgliederliste beinhaltete zu diesem Zeitpunkt 130 Namen und als Vereinslokal hatte man den „Bayrischen Hof“ gewählt.

Musikalische Fortschritte

An der „Kerb“ im Juli 1953 war die Kapelle erstmals in Marschformation zu sehen. In den ersten beiden Jahren hielten sich die Auftritte in Grenzen, nach und nach konnten größere Aufgaben übernommen werden. So nahm die Musikkapelle im Jahr 1954 in Strötzbach erstmals an einem Musikfest und 1957 beim Gesangverein Sangeslust Geiselbach am Fest der Fahnenweihe teil. Sein erstes eigenen Musikfest veranstaltete der Verein im Jahre 1958 auf dem Frohnbügel.

Das Vereinsschiff droht zu kentern

In den Jahren 1958 bis 1964 unterlag die Stärke der Kapelle sehr starken Schwankungen, so dass man teilweise NUR mit 6 Musikern auskommen musste. Erst danach ging es durch Neuzugänge allmählich wieder aufwärts. Ab 1969 fanden immer mehr Jugendliche, darunter auch Mädchen, gefallen an der Blasmusik.

Im Januar 1972 trat der Musikverein Geiselbach dem Blasmusikverband Vorspessart bei.

1973 folgten Teilnahmen am Wertungsspiel und ein Auftritt auf einer Faschingsveranstaltung.

Markante Veränderungen stehen ins Haus

Anfang  1975 entstand offiziell eine Jugendkapelle, sodass in Ausbildung stehende Jungbläser ans gemeinsame Musizieren herangeführt werden konnten.  1976 kam es nach vereinsinternen Schwierigkeiten zum großen Umbruch. Daher gab es eine neue Vorstandschaft, einen Dirigentenwechsel,  veränderte Kleiderordnung und die Übungsstunden wurden vom „Bayrischen Hof“ in den „alten Kindergarten“ verlegt

Auf zu neuen Ufern

Ab Herbst 1978 rückte die Jugendkappelle immer mehr ins Rampenlicht, die unter der Leitung von Lothar Hartmann einen beachtlichen Aufschwung erlebte. So war es 1980 aufgrund der gut besetzten Register möglich, sogar eine Damenkapelle zu aktivieren und sporadisch auftreten zu lassen.

In den kommenden Jahren stellten sich eifrige Jungbläser den Prüfungen Deutscher Blasmusikverbände und konnten Leistungsabzeichen in Bronze, Silber ja sogar in Gold entgegennehmen. 

Ostersonntag 1981 war ein großer Tag für den Musikverein, eine Premiere. In der vollbesetzten Geiselbach Turnhalle gab der Verein sein erstes Frühlingskonzert.  Im gleichen Jahr nahm die Jugendkapelle erstmalig am Bundesjungendmusikfest in Villingen teil.

Zum 30 jährigen Bestehen im Jahre 1982 richtete der Musikverein das Bezirksmusikfest des Blasmusikverbandes Vorspessart aus.

Musiker errichten eigenes Vereinsheim

Aufgrund des längst zu klein gewordenen Proberaums trug sich der Musikverein mit dem Gedanken ein eigenes Vereinsheim zu bauen. Nach der Eintragung in das Vereinsregisters konnte am 24. Mai 1984 mit dem Bauvorhaben begonnen werden. Am 28. Juli 1985 wurde das in ca. 7000 Arbeitsstunden in Eigenleistung errichtete Vereinsheim „Am Wickengarten“ unter Beteiligung zahlreicher Ortsvereine feierlich eingeweiht.

Langjährige erfolgreiche Ären gehen zu Ende

1997 fand ein Generationswechsel in der Vorstandschaft statt. Im gleichen Jahr wurde hinsichtlich des Frühlingskonzertes erstmals ein Probenwochenende durchgeführt.

Nachdem im Januar 1993 die Proben wegen mangelnder Besetzung eingestellt worden waren erlebte die Jugendkapelle mit Beginn des Milleniumjahres  eine Renaissance und trat beim 20. Frühlingskonzert zum ersten Mal wieder in Erscheinung.

Eine Musikgruppierung ganz besonderer Art ging 2001 aus dem Verein hervor. Einst aktive, inzwischen passiv gewordene Vereinsmitglieder haben sich zusammengefunden. Diese sogenannte „Ehemaligen Kapelle“ absolviert bis heute gelegentliche Auftritte.

Geiselbacher Musikverein wird 50 Jahre

Das Jahr 2002 stand ganz im Zeichen den 50jährigen Jubiläums. Geprägt vom 22. Frühlingskonzert und dem großen Jubiläumsfest, das verbunden mit der Kirchweih als Bezirksmusikfest ausgerichtet wurde. Mittlerweile besteht der Musikverein Geiselbach aus 292 passiven und 71 aktiven Mitgliedern.

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